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Mir hat 18 Dinge für Bibliotheken in Bewegung insgesamt gut gefallen.
Besonders interessant für mich waren die Themen, von denen ich vorher gar nichts oder nur sehr wenig wusste. Library Thing war so ein Thema oder Ether Pads.

Der Zeitaufwand war unterschiedlich. Bei für mich neuen Themen habe ich mir mehr Zeit genommen, die Entdeckungsresourcen zu durchstöbern. Ich hing generell einige Wochen hinterher. Eine Pause mehr wäre sicherlich ganz gut gewesen.

Die inhaltliche Aufbereitung hat mir gut gefallen. Alles war verständlich und bisweilen unterhaltsam erklärt. Auch die thematische Auswahl war für mich nachvollziehbar und ich vermisse kein Thema.

Mir fehlte leider die Zeit, in den anderen Blogs nachzuschauen. Aber das kann ich ja vielleicht nochmal nachholen.

Insgesamt habe ich einiges gelernt und habe auch viele Ideen für meine Arbeit bekommen!

Lektion 18: Social Reading

Ich habe goodreads schon privat ausprobiert und was mich stört ist, dass die Auswahl an deutschsprachigen Büchern relativ gering ist. Auch haben die Titelempfehlungen oft nicht richtig gepasst. Ich habe den Mehrwert für mich noch nicht entdeckt. Ich persönlich brauche keine Titelempfehlungen (zuhause stapeln sich noch ungelesene Bücher und ich arbeite in einer Bibliothek… da habe ich fast täglich Bücher in der Hand, die ich gerne lesen würde).

In den Austausch über die Bücher bin ich allerdings nicht eingestiegen. Privat habe ich auch derzeit nicht das Bedürfnis danach. Auf meinen E-Book-Reader zuhause ist auch keine Social Reading Plattform eingebunden.

Nun zum Einsatz in der Bibliothek: Eine digitale Leserunde zu unseren Büchern fände ich schon nett. Ein Austauschportal für unsere Leser, in das sich auch die Lektoren einbringen können. Dies müsste jedoch wahrscheinlich thematisch begrenzt sein – nur Belletristik bspw. oder noch enger zu einem Schwerpunktthema. Die Idee gefällt mir, aber ich sehe irgendwie noch nicht die Notwendigkeit, das tatsächlich umzusetzen. Ich bin noch nicht vollkommen davon überzeugt, dass dies wirklich gut angennommen werden würde. Der letzte Antrieb fehlt mir also noch.

Zu den Gefahren von Social Reading: Man arbeitet durch jeden Kommentar und jede Bewertung aktiv daran mit, zum gläsernen Kunden bzw. gläsernen Leser zu werden. Das, was E-Book-Reader beim Aufzeichnen des Leseverhaltens nicht erfassen können, also die Bewertung des Gelesenen, liefert man hier also selber nach. Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass man nicht einfach nett mit anderen über Bücher redet, sondern dass alle  Handlungen auf Plattformen wie goodreads für wirtschaftliche Interessen ausgewertet werden. Ob man das als Gefahr einstuft oder nicht, muss letztlich jeder selbst entscheiden.
Die Literatur selbst sehe ich indes nicht in Gefahr. Wenn Texte dem Leseverhalten und den Erwartungen und Wünschen der Leser angepasst werden, um erfolgreicher zu sein, wird dies wohl nur Texte betreffen, die eh auf diesen Zweck hin getrimmt sind. Der literarische Anspruch ist hier also meist eh zu vernachlässigen. Wenn Unterhaltungsliteratur besser unterhält – okay! Autoren, die einen hohen Anspruch an ihre Texte haben und nicht in Gefälligkeit enden wollen, werden sich – so meine Einschätzung – nicht darauf einlassen, ihre Texte den Kommentaren, Bewertungen oder Umblätter-Geschwindigkeiten der Leser anzupassen.

Lektion 17: Wikis

Diese Lektion fand ich für mich nützlich, weil ich zwar von Wikis und ihren Möglichkeiten wusste, mich aber wahrscheinlich nie „freiwillig“ näher damit beschäftigt hätte. Tatsächlich bieten sich einige Einsatzbereiche für Wikis in Bibliotheken an. Zwei konkrete Möglichkeiten schweben mir vor:

1. Intern: Alle Informationen zur Ausleihe von E-Books in einem Wiki zusammentragen. Einige Kolleginnen und Kollegen sind sich in manchen Fragen zur E-Book-Ausleihe noch unsicher. Ein Wiki könnte sowohl Informationsquelle also auch Plattform für Fragen sein.

2. Extern: Ich plane derzeit einen Tablet-Treff: eine regelmäßiges Treffen von Tablet-Enthusiasten zum Austausch. In einem eigenen Wiki für diese Veranstaltung könnte man nützliche Links und sonstige Informationen sammeln und die Teilnehmer könnten sich über die Veranstaltung hinaus austauschen.

Lektion 16: Infografiken

Ich mag schöne Infografiken. Manchmal werden sie nur etwas unübersichtlich. Sie sind aber ein gutes Mittel, um komplexe Zusammenhänge auf die wichtigsten Informationen zu reduzieren und ansprechend zu präsentieren. Eine Infografik wie die von infogr.am bspw. habe ich noch nicht selbst erstellt. Ich könnte es mir aber gut vorstellen, dies in Zukunft zu tun. In meinen Augen eignet sich eine Infografik weniger für direkte Präsentationen (hierfür lieber Prezi), sondern für Präsentationen, die allein am Bildschirm betrachtet werden.

Für Kundenschulungen nutze ich bereits Prezi. Ich biete bspw. eine Tablet-Probierstunde an, für die ich diese Prezi erstellt habe: http://prezi.com/s8wffvp7eq31/ Der wichtigste Teil der Veranstaltung – das Ausprobieren an den Geräten – ist dort natürlich nicht zu sehen, sondern nur der inhaltliche Input. Mit Prezi lassen sich meiner Meinung nach lebendigere Präsentationen erstellen als mit Power Point. Auch ist durch die Einbindung der Google-Bildersuche das Einfügen von Bildern sehr viel bequemer.

Lektion 14: SlideShare

SlideShare ist in meinen Augen eine tolle Möglichkeit, Präsentationen überall verfügbar zu machen. Das mag ich bereits an Prezi, das ich nutze und das noch etwas schöner daherkommt als SlideShare.
Ich habe nach „modern library“ gesucht und folgende, recht lange Präsentation gefunden:

Sie gibt einige gute Denkanstöße und macht auf das amerikanische Modell YouMedia aufmerksam.

Lektion 15: YouTube und Co.

Privat nutze ich YouTube und ähnliches schon lange und sehr häufig. Für unsere Bibliothek haben wir auch mit dem Gedanken gespielt, einen YouTube-Channel einzurichten. Die Schwierigkeit an der Sache ist, dass schlecht gemachte Videos oft einen schlechteren Eindruck machen als gar keine Videos. Und gut gemacht Videos machen viel Aufwand. Es ist dann eine Sache der Abwägung, ob man so viel Zeit investieren möchte und ob sich dieser Aufwand auch am Ende lohnt (viele Klicks, viel Aufmerksamkeit).

Derzeit haben wir von dieser Idee also wieder Abstand genommen. Ein Anleitungsvideo für die E-Book-Ausleihe kann ich mir jedoch noch immer gut vorstellen.

Um die Aufgabe zu erfüllen, bette ich hier noch ein Musikvideo von Freunden ein:

 

Lektion 13: QR-Codes

QR-Codes sind eine spannende Sache. Ich kann jedoch nicht abschätzen, wie viele Menschen sie tatsächlich nutzen. Ich habe ein Smartphone und auch einen QR-Code Scanner, habe aber noch nie einen QR-Code gescannt (bis auf selbst erstellte zum Testen). Von daher bin ich bei der Reichweite dieser Technik etwas skeptisch.

Zur Anwendung in der Bibliothek: Auch in unserer Bibliothek bieten wir E-Book-Verleih an, von daher war es natürlich eine Überlegung, QR-Codes zu verwenden – etwa auf den physischen Enxemplaren des gleichen Buchs (falls vorhanden) oder am Regal. Wir sind jedoch davon abgerück, da die Codes nicht auffällig genug sind und daher das digitale Angebot nicht wirklich stark bewerben. Wir werden stattdessen einen großen Touch-Screen aufstellen, auf dem man das digitale Angebot durchstöbern kann.

QR-Codes sind trotzdem für Bibliotheken interessant. Als erste Idee kam mir eine QR-Code-Schnitzeljagd für die Kinderbibliothek. Dies ließe sich sicherlich gut mit Augmented Reality verbinden. Hier bin ich jedoch noch nicht firm, wie man Inhalte für AR selbst erstellt.

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